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Rückblick

 
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zu den Aktivitäten der

"Chronistenbibliothek Tirol-Mitte"
und aus dem
Chronistenbezirk Innsbruck-Land West.

"Woher bezieht der/die Chronist/in sein/ihr Wissen?"

Dr. Christoph Haidacher vom Tiroler Landesarchiv gab in dem am 04.05.2001 stattgefundenen Vortrag im Noaflhaus einen Einblick zu Quellen für die Chronistenarbeit.

Dazu meint Dr. Haidacher:
"Ohne Zweifel besteht die Hauptaufgabe des Chronisten darin, jene Ereignisse aus dem Dorfgeschehen festzuhalten, deren Kenntnis auch noch für spätere Generationen von Wichtigkeit ist. Er dokumentiert damit Ereignisse der Gegenwart, einer Gegenwart, die im nächsten Moment bereits zur Geschichte wird. Insofern ist die Tätigkeit des Chronisten von der Vergangenheit nicht abzukoppeln; für viele von ihnen ist diese Beschäftigung sogar ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit.
Damit stellt sich für ihn aber auch die Frage, woher er sein Wissen über vergangene Epochen nimmt? Dies zu beantworten, soll Ziel dieser Veranstaltung sein. Vom Internet über Bibliotheken, Museen, Archive, Zeitzeugen etc. werden systematisch alle jene Medien vorgestellt, die zum Wissen über die Vergangenheit beitragen können, wobei deren Möglichkeiten, aber auch Grenzen aufgezeigt werden. In einem zweiten Schritt werden dann einige exemplarische Fragen nach der Vergangenheit, mit denen der Chronist oftmals konfrontiert wird, durchbesprochen: Familiengeschichte, Hofgeschichte, Namenkunde, Kriegsteilnahme etc.
Dieses Thema soll nicht als bloßer Vortrag bzw. Frontalunterricht abgehandelt werden, sondern es soll nach jedem Abschnitt die Möglichkeit geboten werden, Fragen zu stellen, darüber zu diskutieren und eigene Erfahrungen einzubringen."

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