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Tipps zur Erfassung von Wasserwaalen

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Hier in der Folge und zusammengefasst die wichtigsten Punkte der Vorgehensweise, wie sie am 25.03.2010 besprochen wurde:

1.) Prospektionen (Begehungen) der sichtbaren Waalanlagen in der eigenen Gemeinde, unter Zuhilfenahme guter Orthokarten (siehe www.tirol.gv.at > tiris Kartendienst) in einem uten Maßstab (z.B.1:8000) auf Format 62x42 cm, auch am Bauamt der Gemeinde erhältlich. Die begangenen Waale sollen mit permanentem Farbstift in die Karten eingetragen werden. Dabei sind Photos (digital!) und Beschreibungen zu machen, sowie Unregelmäßigkeiten und Vandalismen zu melden. Falls auf den Bauernhöfen noch vereinzelt Arbeitsgeräte für die Bewässerung (Wasserbretter, Waalhauen, Wassereisen) vorhanden sein sollten, möge man diese einsammeln. Es empfiehlt sich, diese Begehungen im Frühjahr zu machen, solange die Natur noch nicht erwacht ist (bessere Sichtbedingungen auf den Fluren und in den Wäldern).

2.) Eine gemeinsame Besichtigung der instandgesetzten Waalanlagen im Ötztal (Stuibenfall/Umhausen und Köflerwaal im Fundustal), in Roppen (Neuwerkwaal) und in Haiming (Obstanlagen).

3.) Ein Chronisten-Treffen im September 2010 zwecks Evaluierung und Zusammenfassung der Bestandsaufnahmen in den Gemeinden mit:
a) Auswahl von Instandshaltungsprojekten;
b) Vermessungen und bautechnische Befunde der Waalanlagen;
c) Mögliche Finanzierung der Arbeiten.
Zu diesem Treffen sollen die Chronisten des Tiroler Oberlandes eingeladen werden, damit sie in das Erhaltungsvorhaben der Waale noch rechtzeitig mit einbezogen werden können.

4.) Eine 2. Besichtigung der Waalanlagen in Stanz-Grins und am Kaunerberg könnte für den Monat Oktober eingeplant werden. Bei dieser Gelegenheit sollten auch die beiden Autoren Hanspaul Menara (Italien-Südtirol) und Dr. Martin Bundi (Schweiz) eingeladen werden, um eine Ausdehnung der Initiative zur Erhaltung der Waalanlagen über die Grenzen hinweg ins Auge zu fassen.
Für internationale Projekte sind europäische Finanzierungen möglich.

 

Weitere Anregungen, Wünsche, Hinweise an:
chronisten@telfs.gv.at

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Stand: 17.07.2010