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Vorankündigung für den Seelsorgeraum
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Saturday, 04. 09. 2010, 13:37:42
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Festtage zum Abschluss der Renovierung der Pfarrkirche Flaurling
Sonntag,19. September
Pfarrkirche Flaurling - ca. 9.00
Festgottedienst mit Altarweihe durch Bischof Dr. Manfred Scheuer
Freitag, 17. September
Orgelkonzert mit Prof. Dr. Franz Comploi & Enthüllen und Vorstellen des neuen Petrus-Canisius-Altares
Sonntag, 3. Oktober
10.00 Rosenkranzfest in Pfaffenhofen anlässlich des Jubiläums "700 Jahre Kirchweihe Mariä Himmelfahrt"
Es folgen weitere Ankündigungen! |
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Kirchweihsonntag in Oberhofen
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Sunday, 29. 08. 2010, 20:48:26
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 Predigt Kirchweihfest 2010
Diesmal wollen wir unsere Aufmerksamkeit der Lesung aus dem Hebräerbrief zuwenden. Sie macht uns auf eine wichtige Dimension unseres Kirchweihfestes aufmerksam. Zuvor aber möchte ich präsentieren, was Menschen hin und wieder über die Kirche sagen. Verschiedentlich, vor allem im Zusammenhang mit einem Kirchenaustritt, hört man die Meinung: Man könne Christ auch ohne Kirche sein. Den Chef lasse man gelten, das Bodenpersonal könne man vergessen. Die Kirche als Institution sei überflüssig. Dabei berufen sich Leute gern auf negative persönliche Erfahrungen, mehr noch auf das, was sie medial über die Kirche hören, Skandale einzelner Kirchenmitglieder und die vielen Geschichten aus dem Mittelalter wie Kreuzzüge, Inquisition und Hexenprozesse. Es stimmt, Versagen und negative Schlagzeilen hat es in der Kirche immer gegeben, in der Vergangenheit und heute. Wenn man will, kann man aus 2000 Jahren Kirchengeschichte so viel Schmutz hervorholen, dass man ganze Container damit füllen kann. Aber bei diesem Blick auf die kirchliche Institution fehlt das Wesentliche und Ausschlaggebende. Es ist so ähnlich, wie wenn man ein wunderschönes Haus mit vielen liebenswürdigen Bewohnern betritt und sich über den bösen Portier, den unsympathischen Hausmeister und die vielen Spinnen ärgert, die sich in manchen Zimmern des Hauses tummeln. Man darf über dem Schmutz im Haus Gottes die eigentliche Schönheit der Kirche nicht vergessen.
Diese Schönheit, worauf wir als Kirche stolz sein können, wird uns heute im Hebräerbrief vorgestellt. Der Hebräerbrief macht die Christen aufmerksam, zu welcher Gemeinschaft sie gehören: „Ihr seid ... hingetreten zur Stadt des lebendigen Gottes, zu Tausenden von Engeln, ... und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes.“ Als vornehmste Mitglieder der Kirche werden hier aufgezählt: Die Engel! Gott selber, die Heiligen im Himmel und schließlich Jesus, der Mittler des neuen Bundes!
Im Zuge unserer pfarrlichen Firmvorbereitung sprechen die Firmhelfer mit den Jugendlichen über den Artikel des Glaubensbekenntnisses „ich glaube an... die heilige katholische Kirche“. Es geht um die Frage: Warum können wir sagen, dass die Kirche heilig ist und warum gehört diese Aussage über die Heiligkeit der Kirche zum wesentlichen Glaubensgut eines Christen? Es ist verblüffend, wie vielfältig manchmal die Beiträge der Firmlinge sind. Sie reichen von „die Kirche ist heilig wegen der Bibel und der Sakramente“ bis hin zu „sie ist heilig wegen der vielen Heiligen und natürlich wegen Jesus und dem Heiligen Geist“.
Die Heiligkeit der Kirche reicht also weit über das hinaus, was sich kirchemüde Menschen unter Kirche vorstellen. Vor allem dürfen wir nie vergessen, dass Jesus sich unmissverständlich mit seiner Kirche identifiziert hat. Im Neuen Testament wird uns die Kirche – gerade auch die Institution – als sein Bauwerk vorgestellt, das er selber bauen möchte. Ja die Kirche wird als sein Leib bezeichnet, dessen Haupt er für immer bleibt. Die Kirche ist das Boot, aus dem Jesus niemals aussteigen wird, auch wenn es schmutzig werden sollte oder von den Wellen hin und her geworfen wird.
Bei diesem Bild vom Boot wollen wir stehen bleiben. Der Hebräerbrief bezeichnet Jesus als den Mittler des Neuen Bundes, den Retter. Wenn die Kirche das Schiff ist, in dem der Retter der Welt sitzt, ist es gefährlich, aus dem Rettungsboot auszusteigen. Man kann zwar, wie manche meinen, versuchen als einzelner Mensch im großen Ozean zu schwimmen, ob man so das große Ziel, die himmlische Stadt Gottes, erreicht, ist fraglich. Die Gefahr unterzugehen ist groß. Der Kirche aber hat Jesus das Versprechen gegeben: Die Mächte der Unterwelt werden sich nicht überwältigen. Vergessen wir nie: Auch wenn es im Schiff namens Kirche Schwankungen gibt, Meutereien und Gestank, im Boot neben uns sitzen Jesus, Tausende von Engeln und unzählige Heilige. Und diesem Schiff ist die Verheißung gegeben: „Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“.
Pfarrer Christoph Haider
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Gottes Führung
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Monday, 23. 08. 2010, 10:17:09
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Gedanken aus der Feder von John Henry Newman anlässlich seiner bevorstehenden Seligsprechung am 19. September 2010 in Birmingham:
"Du führst mich, Herr, durch deine wunderbare Vorsehung von Jahr zu Jahr mit vollkommenster Weisheit und Güte." |
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Aus der Predigt zum Hochfest der Aufnahme Marias in den Himmel
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Sunday, 15. 08. 2010, 20:55:02
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 ... Dass Menschen in 10, 20, 30 Jahren in Europa den Glauben ihrer Vorfahren kennen und ausüben, wird nicht mehr selbstverständlich sein. Was können wir beitragen, dass der christliche Glaube weiter getragen wird, dass in unserem kleinen Fleckchen mitten in Europa die Kirche jung und lebendig bleibt? Mir fällt ein, dass wir gerade heute ein aufschlussreiches Fest feiern: Die Feier der Aufnahme Marias in den Himmel gibt uns einen ganz wichtigen Schlüssel, der zu jeder Zeit, auch heute Herzen von Menschen aufschließen kann. Der Festtag spricht von einem wunderbaren Ziel des Lebens. Es gibt Gott. Er hat einen Plan für uns Menschen. Und Gott hat einen Platz für uns bereitet. Wir müssen wieder mehr von den großen Eckdaten unseres Glaubens sprechen, auch vom ewigen Leben. Wenn wir den Kindern und Jugendlichen das Große an unserem Glauben vorenthalten, werden sie das Große woanders suchen. Die Krise des Glaubens heute werden wir am besten dadurch bewältigen, dass wir wie Maria Gott groß sein lassen und dass die Kirche weniger von sich und mehr über Gott spricht. Vielleicht haben wir in den letzten Jahrzehnten in der Kirche und im Religionsunterricht zuviel über Lebenshilfe und zuwenig über Gott geredet. Trauen wir uns und unseren Mitmenschen Gott in seiner ganzen Fülle und Größe zu; wenn wir dem Glauben wieder mehr Himmel und weniger Erde verleihen, wird sich auch in der Kirche heute etwas bewegen.
Pfarrer Christoph Haider
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15. August
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Saturday, 14. 08. 2010, 21:28:59
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Gedanken zum Hochfest:
Dreimal im Jahr feiet die katholische Kirche ein Fest, dessen Inhalt sich unmittelbar auf den Himmel bezieht. Christi Himmelfahrt im Frühjahr, die Aufnahme Marias in den Himmel jetzt im Hochsommer und Allerheiligen im Herbst. Immer liegt der Bezugspunkt jenseits dieser Welt im ewigen Leben bei Gott. Hinter der Anordnung der über das Jahr verstreuten Festtage verbirgt sich eine Lehre für uns: Denk in regelmäßigen Abständen daran, du bist nicht hier zuhause! Auch wenn du eine so genannte Heimat hast, vielleicht ein eigenes Haus gebaut hast oder eine schöne Wohnung besitzt. Bedenke: „Unsere Heimat ist im Himmel.“
Wenige Menschen denken solche Dinge gern. An den Himmel denken ist mit dem Gedanken an den Tod verbunden. Das aber fällt unserer Generation schwer. Wie kaum einmal in der Menschheitsgeschichte haben wir versucht, es uns auf dieser Welt heimelig einzurichten. Und doch ist der Tod nur eine Straßenbreite von uns entfernt.
Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel versucht uns den Gedanken an den Tod etwas leichter zu machen. Es wird erzählt, Maria, die Gottesmutter, ist eines Tages sanft entschlafen und die Jünger waren traurig. Da unmittelbar beim Tod nicht alle Apostel anwesend sein konnten, öffnete man, sobald alle versammelt waren, noch einmal das Grab. Da war der Leib der Gottesmutter nicht mehr da. Er war von Gott verwandelt in den Himmel aufgenommen worden. Im Grab fand man stattdessen wohlriechende Blumen. Da schöpften die Apostel mitten in ihrer Trauer Hoffnung und freuten sich über die Entrückung der Gottesmutter.
Maria schenkt auch uns solche „Blumen“ der Hoffnung. Wenn wir uns mit der Gottesmutter auf den Weg machen, haben wir eine echte Lebens- und Sterbebegleiterin. In jedem „Ave Maria“ bitten wir um die Nähe der Gottesmutter „jetzt und in der Stunde unseres Todes“. Auf diese beiden Augenblicke kommt es im Leben an; dass wir hier, jetzt und heute so leben, dass wir auch in der Stunde unseres Todes nicht am Ziel vorbei laufen.
Pfarrer Christoph Haider |
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